Diplomarbeiten aus dem
ArcadeBuddy – Interaktive Arcade-Plattform für die Informatikausbildung
Idee:
In der Informatikausbildung bleibt selbsterstellte Software oft auf abstrakte Konsolenausgaben beschränkt, was die Motivation mindern kann. ArcadeBuddy bricht diese Barriere auf, indem es eine physische Repräsentation für digitale Erfolge bietet. Das Projekt dient als Brücke zwischen Theorie und Praxis: Schüler entwickeln eigene Spiele, die durch haptische Arcade-Controller und sozialen Wettbewerb mittels Highscores zum Leben erweckt werden.
Realisierung:
Das System basiert auf einem PC in einem klassischen Arcade-Gehäuse. Ein eigens entwickeltes Java-Framework abstrahiert die Hardware-Komplexität und ermöglicht die Entwicklung am Laptop sowie das Ausführen am Joystick ohne Code-Änderung. Ein grafischer Launcher verwaltet den Lebenszyklus der Spiele und die Highscores. Der Transfer erfolgt hürdenfrei über einen integrierten Python-Webserver-Hotspot, der einen einfachen Datei-Upload ermöglicht.
Ergebnis:
Es entstand eine autarke Multi-Game-Plattform, die durch technische Innovation die Langzeitmotivation im Lernprozess steigert. Das System bietet ein authentisches „Arcade-Feeling“ und senkt durch die spezialisierte API die Einstiegshürden für die Spieleprogrammierung. Durch das inklusive Design und den automatisierten Deployment-Workflow wird die Maschine zu einem motivierenden Werkzeug im Unterricht.
Team: Julian Landgraf, Paul Prechtl
Betreuer: Prof. Dr. techn. Bernhard Prommeger
Kooperationspartner: HTBLuVA Salzburg – Elektronik und Technische Informatik